Ein Corona-Vorwort

Hurra, wir sind wieder zusammen – Schüler und Schüle­rinnen (zugege­be­ner­maßen noch nicht alle, sondern bisher nur die Klassen 9 und 10) begegnen ihren Lehrern wieder real in der Schule und lernen! Unter verän­derten Bedin­gungen, aber sie lernen und die Lehrer ermutigen, begleiten, lehren.

Nach einer langen Abstinenz vom Schul­leben rappeln wir uns alle auf, befolgen ernsthaft die erfor­der­lichen Regeln der Hygiene, der sozialen Begegnung, und sind uns der Bedeutung eines gelin­genden Mitein­anders im täglichen Unter­richt sehr bewusst: Nicht­ein­halten der Regeln bedeutet (mögli­cher­weise) vermehrte Neuin­fek­tionen, also ein Scheitern der Lockerung und Öffnung – das wollen wir alle nicht.

Deshalb geht es schritt­weise ab dem 18. Mai weiter. Denn nun dürfen auch die 4. – Klässler in Klein­gruppen kommen – für die anderen Klassen geht es ab dem 15.06.2020 wieder wochen­weise im Wechsel weiter. 

Unsere Beobach­tungen in der ersten Zeit machen Mut: alle – Schüle­rinnen und Schüler, Lehre­rinnen und Lehrer – verhalten sich angemessen, man akzep­tiert die Abwei­chungen von Gewohn­heiten und Freiheiten – alle haben erkannt, dass das Gelingen der ersten Schritte die Entstehung des neuen Weges ermög­licht – und das macht stolz.

Die Lehrkräfte haben bis heute intensiv und mit großem persön­lichen Einsatz daran gearbeitet, die Schüle­rinnen und Schüler zu Hause zu erreichen, in Kontakt zu bleiben, einen Still­stand zu vermeiden und die Lust am Lernen zu erhalten; dabei sind die digitalen Kanäle verstärkt genutzt worden, aber auch dieje­nigen, die noch keinen Zugang zur digitalen Welt hatten, sind auf anderem Weg bedacht worden, sofern sie sich beteiligt haben.

Jetzt setzen wir alles daran, dass das Lernen für alle Mitglieder der Schüler­schaft wieder selbst­ver­ständlich werden kann – Sie können versi­chert sein, dass wir alle staat­lichen Vorgaben zeitnah (in Echtzeit) in prakti­kable Maßnahmen umsetzen, um das Gesund­heits­risiko aller Betei­ligten so gering wie möglich zu halten, bei gleich­zeitig hohem persön­lichen Einsatz für die derzeit in die Schule kommenden Zielgruppen – und für die anderen auch, die hoffentlich bald ihre Schule wieder betreten können.

Bitte bewahren Sie Geduld und vertrauen Sie darauf, dass die Schul­lei­tungen und die Lehrer­schaft der Ludwig-Frohn­häuser-Schule und der Stephen-Hawking-Schule zum Wohl Ihrer Kinder handeln, indem sie den Weg ihrer Kinder zu einer erfolg­reichen Prüfung ebnen und sie begleiten und bestärken. 

Es grüßen Sie freundlich in Corona­zeiten

Sabine Keidel und Philipp Schmie­de­knecht